*27.05.1958
In jedem dritten Spiel ein Tor – das kann sich sehen lassen, dazu kamen noch Kampfgeist und Spielverständnis. Thomas Töpfer kam zur Winterpause 1984/85 vom FC Carl Zeiss Jena direkt in die neue zweigeteilte Liga und führte sich mit 7 Toren sehr gut ein, er war damit zweitbester Stürmer der BSG. Töpfer war beim FC Carl Zeiss ausgemustert worden; seine spielerischen Fähigkeiten gaben aber keinen Anlass zur Klage. In ihm fand man einen zuverlässigen Aktivposten, der zudem nicht wegdelegiert wurde. Töpfers Spiel waren Spielverständnis und Talent stets anzusehen, und von beidem hatte er eine Menge. Der Saalfelder war schon mit 13 zum FC Carl Zeiss Jena gekommen und hatte dort eine erstklassige Ausbildung erhalten. Ab 1976/77 spielte er in der Oberliga, wurde mit Jena 1980 Pokalsieger und stürmte mit der Mannschaft 1981 bis ins Europacupfinale. Danach kam er in Jena immer weniger zum Zug und war nur noch Reservist. In Gera gab Töpfer in der DDR-Liga alles, 1987/88 wählten ihn die Fans zum Spieler der Saison, er war lange Mannschaftskapitän. In der zweiten Hälfte der 80er-Jahre wurde er so zu einer tragenden Säule der Wismut-Elf. Abgesehen von der Saison 1985/86, in der er nur fünf Spiele machte, traf er immer und schoss dann pro Saison mindestens 7 Tore. Nach fünf Jahren im Wismut-Dress mit 110 Spielen und 35 Toren wechselte er 1989 zur BSG Jenaer Glas und dann in den Westen nach Fulda.
Wissenswertes:
Thomas Töpfer bestritt 161 OL-Spiele für Jena und spielte zudem 33mal in der Nationalmannschaft U 18 und U21. Er steht im Goldenen Buch der Stadt Jena, als Teil der Mannschaft, die 1981 das Finale im Europapokal der Pokalsieger erreichte.
